Die Riesling-Traube nimmt rund 22% unseres Anbaus ein...

Spätburgunder (Pinot noir)

(Anteil 10%)

Der Spätburgunder zählt zu den ältesten Kulturreben der Menschheit. So wie der Riesling beim Weißwein kann der Spätburgunder beim Rotwein die höchsten Qualitätsstufen erreichen.

 

Verbreitung:

Der Spätburgunder wird in fast allen Weinbaugebieten der Welt angebaut. In Deutschland sind vor allem die Anbaugebiete Baden, Württemberg und die Ahr vom Spätburgunder geprägt.

 

Eigenschaften und Ansprüche:

Der Spätburgunder reift im Vergleich zu anderen Rebsorten mittelfrüh bis spät. Da die Qualität des Spätburgunders aber auch ganz allgemein des Rotweins auch vom Alkoholgehalt abhängt, sind die Lagen so zu wählen, dass auch in geringen Jahren Mostgewichte von mindestens 80° Öchsle erreicht werden. Wichtig ist auch die Gesunderhaltung der Trauben zu fördern. Eine weiträumige Pflanzung und das Entblättern der Traubenzone vor der Ernte sorgen für eine bessere Belüftung und Abtrocknung bei Feuchtigkeit, welche die Fäulnis begünstigen würde. Von Fäulnis befallene Trauben sind im Sinne der Qualitätssteigerung zu entfernen. Die Fäulnis zerstört die Farbstoffe in der Beerenhaut und ergibt hellere Weine mitbräunlichen Farbtönen.

 

Wein:

Ein guter Spätburgunder ist sehr aromatisch. Typisch ist ein feines an Bittermandeln erinnerndes Bouquet. Die Weine haben im Vergleich zu anderen Rotweinen eine etwas höhere Fruchtsäure. Welche den Vergleich mitroten Beerenfrüchten nahe legt. Aus der Spätburgunder Traube werden mit die besten Rotweine der Welt gewonnen.